Karpfenangeln am Kanal mit Matthias Hinrichs

Es gibt sie, die Nacht der Nächte – Die Session in der man wahre Sternstunden beim Karpfenangeln an der Rinne erlebt!

Letzte Woche verfluchte ich, nach einem Blank alles was meine Angelei ausmacht. Zweifelte an allem! Es muss wahrscheinlich so sein, dass man nach einer kurzen Durststrecke so handelt. Man zweilfelt, es fehlt das anglerische Selbstbewusstsein.

Doch auf ein mal ist alles vergessen…

Die letzten Wochen fing ich, doch es lief nicht so richtig. Klar fing ich Fische, viele bis hierher. Ich glaube, ich hatte noch nie solche eine Masse an Fischen bis Anfang Juni gefangen! Doch die großen Fische, ab 15 Kg blieben aus. Eigentlich ja auch nicht wild, klar, fahre ich Fischen um Karpfen zu fangen. Aber irgendwann will man natürlich auch mal wieder einen der großen Fische heben.

Letzte Session bekam ich an der Rinne einen Biss, nach kurzem Drill schlitze mir der Fisch aus! Es war zum Haare raufen, merkte ich schnell, dass dieser Fisch gut sein muss. Das war mehr als ärgerlich, ich schwor mir das ich jetzt dranbleiben muss und mich auf der Rinne durchkämpfen muss um endlich mal einen guten Fisch zu fangen.

So entscheid ich mich nach den Feiertagen wieder an der Rinne zu fischen. Gesagt getan! Am Pfingst-Montag sollte es gegen Nachmittag zur Rinne gehen und dort wollte ich spontan einen Fangträchtigen–Platz suchen und für eine Nacht bleiben. Es war sehr heiß und der Luftdruck war ordentlich hoch, eigentlich ein Wetter, wo ich lieber mit der Familie chille, doch irgend etwas leitete mich wie an einer Leine gezogen zum kühlen Nass um dort mein Glück zu versuchen.

Am Ort des Geschehens angekommen, suchte ich nach einem guten Platz, an dem sich die Fische aufhalten und sich mir vielleicht sogar zeigen würden um mir die Wahl zu vereinfachen. Nach einer kleinen Runde fand ich diesen Bereich- innerhalb weniger Minuten zeigten sich auch gleich zwei Fische… Jackpot! Der Platz war mir vertraut, ich wusste genau wo die Ruten hin mussten! Was dann folgte war für mich episch!

Never change a running system…

Um es kurz zu machen: mit den Rigs, mit denen ich die letzten Wochen einige gute Fische verlor, bescherte mir vier Runs und vier Fische! Es war wieder da, das anglerische Selbstbewusstsein! Never change a running system!

Nach einer kurzen Nacht, vielleicht vier Stunden Schlaf, packte ich morgens überglücklich ein und freute mich auf die nächste Session, egal was kommt- alles was jetzt passiert- ist Bonus! Sternstunden beim Karpfenangeln an der Rinne – Ziel check!

Matthias Hinrichs


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