Endspurt ist für mich eine Phase, in der ich extrem fokussiert bin.Ich versuche alle Reserven zu bündeln und vollkommen in meiner Passion zu versinken. Körper, Geist und Sinne sind geschärft und bereit noch einmal alles zu geben. Die Rede ist von dem Herbst, für mich die Zeit vor dem Ziel, einer längeren Pause und der Messezeit.

Ich möchte so viele Stunden, wie nur möglich am Wasser verbringen und dabei die besten und produktivsten Tage auch wirklich da sein. Zu verstehen wann, wie und wo die Fische fressen, geht nur, wenn man mit geschärften Sinnen alles am Wasser beobachtet, aufsaugt und richtig auswerten kann. 

Arbeitsbedingt schaffe ich es nicht oft vor der Dämmerung am Wasser zu sein und muss auch schon relativ früh am nächsten Tag wieder einpacken. Mein Wecker klingelt um 5 Uhr morgens, dass bedeutet: Aufstehen, Zähne putzen, meinen Krempel in’s Auto packen und ab zur Arbeit.

Das macht aber nichts, denn ich habe mich an diese Situation sehr gut angepasst. In meinem T4 Bus lasse ich die Heckklappe und die Schiebetür weit offen, um auch wirklich jeden springenden Fisch wahrzunehmen und eventuell auch lokalisieren zu können. Theoretisch könnte ich so jede Nacht die Stelle wechseln, um den Fischen hinterher zu jagen. Ich setze aber häufig lieber auf einen größeren Gewässerbereich, in dem ich die Karpfen vermute und füttere dort regelmäßig. 

So auch im letzten Herbst, um an diesen speziellen Gewässer nachhaltig erfolgreich zu sein, habe ich weniger Tage gefischt als gefüttert. Also angelte ich 1-2 Nächte, um danach meine Plätze 3-5 Tage mit hochwertigen Boilies zu versorgen.

Mein Plan ging voll auf und ich fing fast jede Nacht einige Fische und in meinem Fangbuch reihte sich ein Strich an den Anderen.

Klar war ich dadurch hoch motiviert, bereit für die bevorstehende Messezeit und den kalten Winter. Beim schreiben dieser Zeilen steht mir ein breites Grinsen im Gesicht. Good Times!


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