Nachdem der jährliche Frühjahrstrip nach Frankreich schon wieder ein paar Wochen hinter mir liegt, sollte es nun wieder an mein Hausgewässer gehen. An diesem Gewässer sind Schlauchboote verboten, Futterboote aber erlaubt. Blöd nur, das mein Futterboot gerade in zu Reperatur in England war…..Mit dem Arsch zu Hause bleiben hatte ich aber keine Lust, also kramte ich aus meinen Keller Boilierohr und Futterkelle. Erstaunlich wie leicht das Takle auf einmal ist, wenn man kein sperriges Boot und nicht kiloweise Akkus mit schleppen muss.

Er beobachtete mich genau, was ich so machte..

Am See angekommen suchte ich mir 2 Krautfreie stellen, indem ich mit ein paar Würfen den Grund mit dem Blei abtastete. Da ich das Gewässer recht gut kenne stellte das keine große Herausforderung dar und meine Ruten waren zügig platziert.

Nun galt es nur noch die grossen Futterballen, bestehen aus Groundbait, kleinen Pellets und Partikeln auf eine Entfernung von circa 70 m zu bringen. Dafür nutze ich eine grosse Futterkelle mit langem Stab.
Dafür nutze ich eine grosse Futterkelle mit langem Stab. Die Konsistenz der Futterbälle wählte ich so, dass sie beim auftreffen auf die Wasseroberfläche sofort zerplatzten
Boilies verteilte ich grossflächig mit dem Wurfrohr.

Erstaunlicherweise kann ich für meinen Teil sagen, dass es außerordentlich viel Spass macht, mal wieder so zu fischen wie bei meinen ersten Trips vor gut 17 Jahren.
Interessanterweise reagierten die Karpfen durchaus positiv auf den gross angelegten Futterplatz. Kennen Sie die kleinen runden Futterplätze, die durch Futterboote erzeugt werden doch mehr als gut und verbinden diese oft mit Gefahr.
Auf meinem grossflächig angelegten Futterplatz rollten innerhalb kürzester Zeit die Fische und die ersten Aktionen ließen nicht lange auf sich warten.

Schon in der ersten Nacht konnte ich ein paar Fische zum Landgang überreden. Ich für meinen Teil bin davon überzeugt, dass das Anlegen eines grossen Futterplatzes zum Erfolg geführt hat.

Yes! Zum Abschluss der Session konnte ich noch einen der Dicken des Sees fangen. 

Auch ich muss mich immer wieder daran erinnern mein Handeln zu überdenken und mich von der Masse abzuheben. Denn das ist und bleibt der Schlüssel zum Erfolg! Vielleicht bleibt mein Futterboot jetzt mal öfter zu Hause, wenn ich an diesen See fahre….

Bis zum nächsten Mal… Haut rein!

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