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Christian Protzer

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About Christian Protzer

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Christian Protzer Messages

Für die Präsentation von Bodenködern jeglicher Art, verwende ich immer öfters das „Slip D Rig“. Am liebsten aber, wenn ich mit dem Boot ablegen kann, auch aber beim werfen der Montage habe ich noch keine schlechten Erfahrungen mit diesem Rig gemacht. 

Ob ein großer Schneemann oder eine einzelne Tigernuss, lediglich die Hakengröße passe ich der Ködergröße an, der Aufbau ist immer der selbe. Das Rig ist sehr schnell und einfach gebunden und ich benötige eigentlich nur Standard Material – ohne groß Schnick Schnack!
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Es ranken viele Gerüchte und Mythen um diesen einen Karpfen !
Unser Eik erzählt Euch kurz Mal seine Story, wie er sich in die Liste der Glücklichen Fänger eintragen durfte !

„Ich war gerade auf der Suche nach neuen Gewässern, wo ich mich neuen Herausforderungen stellen konnten. Als mich mein alter und sehr guter Freund , (nennen wir ihn mal „Mr. H“ ) auf diesen See aufmerksam machte !
Man sagt nicht ohne Grund: „Nur Zeiler sind geiler…“ und dieser Fisch in diesem See war auch noch ein richtiger Brocken !
Zufällig kannte ich ein paar Feederangler die Mitglieder in diesem Verein waren, wobei sich auch der Vorsitzende des Gewässers befand !
Nach einem kurzem Telefonat war ich Mitglied und konnte meine Jagd beginnen !
Es war soweit, ich war berechtigt zu angeln und startete auch sofort mit meiner Angelei !
Klar es war Winter, es war kalt, aber ich war sehr motiviert !
Nach meinen Informationen gab es wohl sehr viele Kleine Schuppies in diesem See, wo man sich wie man so schön sagt – Durchangeln muss !
Da ich den Platz schon etwas unter Futter gesetzt hatte, konnte ich auch gleich in meiner ersten Session ein paar schöne Schuppis landen !
Lange kampfstarke Fische im schönen dunkelroten Winterkleid !
Und gar nicht mal soo klein, wie mir vorher mitgeteilt wurde!
So angelte ich mich bis zum Frühjahr auf diesem Platz durch und konnte bei immer besseren Fangbedingungen etwas fangen !

Von dem Zeiler jedoch keine Spur !
Alle Fische auf diesem Platz liefen nach dem Biss sofort mit voller Kraft nach rechts –
was sehr eindrucksvoll war, da es echt immer so lief !

Bis dieser eine Biss am frühen Morgen in Richtung meines Bissanzeigers kam !
Diesmal nicht Vollgas nach rechts, sondern eher langsam aber stetig immer weiter nach links !
Noch hatte ich natürlich keinerlei Verdacht, sowas kann ja mal schnell passieren, dachte ich !

Einfach nur Wahnsinn!

Im Morgengrauen und dem Schein meiner Kopflampe blitzten vor dem Kescher dann große Schuppen auf und mir wurden schlagartig die Knie weich wie Butter und meine Finger lösten Blitzschnell die Rollenbremse ! 😱
Jede weitere Flucht des Fisches war wie ein Boxschlag in den Magen…
Doch nach gefühlt 12 Runden Boxen hatte ich ihn endlich im Kescher – es hatte sich ausgezahlt.
Ich war überwältigt von diesen Echt außergewöhnlichem Karpfen.
Es war die erste Begegnung und das erste Mal ich den „H Zeiler“ in den Händen hielt.
Bis heute noch ein unbeschreiblicher Moment !

Dies war meine persönliche Geschichte zu diesem Ausnahme Fisch !

Erst nach meinem Fang wurde er zum „H Zeiler“ und es tauchten Fakten auf die Mr. H und mir nicht bekannt waren und mit denen wir absolut nichts, aber auch rein gar nichts zu tun hatten !

Diese Geschichte müssen andere Über diesen Fisch dann erzählen!

Tight Lines euer Eik !

Es ist soweit, wir befinden uns in Mitten des Winters, es ist Februar. Düsteres kaltes und unbeständiges Wetter prägen das Land. Die Wassertemperaturen sind am Tiefpunkt angelangt. Unsere Freunde unter Wasser stellen nicht ganz das Fressen ein, jedoch werden die Fressphasen und die Zeitfenster immer kürzer. Jetzt ist es an der Zeit auf hohe Attraktivität, gut lösliches und leicht verdauliches Futter zu setzten. 

Mit der richtigen Wahl des Köders, kurzen Rigs und einem Quäntchen Glück funktioniert es auch dann mit dem Fangerfolg. 

Gut arbeitende Boilies

Jetzt setzte ich auf Baits die Unterwasser auch bei kaltem Wasser gut arbeiten und eine rasche Durchlaufzeit haben.  Hier greife ich zu Ködern die z.B. fermentiertes Getreide enthalten und einen hohen Milchpulver Anteil haben. Auch die Ködergröße darf nun etwas kleiner ausfallen z.B. 15mm.

Tipp: Wenn es ein bisschen auffälliger sein soll, greife ich zu Boilies in weiß, die sich schön vom Grund abheben und dem Karpfen sofort ins Auge springen.

Fluo Colour Pop Up’s

Bei meiner Wahl des Hakenköders greife ich auch sehr gerne zu sehr auffälligen Pop Up’s. Sie spielen bei mir, bei kaltem Wasser eine bedeutende Rolle. Entweder als Topping bei einem kleinen Snowman, oder als Single Hookbait angeboten. 

Zusätzliche Pimpe ich meine Pop Up’s noch mit Flavour Shot’s und Activator Spray’s. Um Ihnen noch den letzten kick zu geben und somit so attraktiv wie möglich zu angeln. 

Weiches Futter & Teig

Schon mein Opa sage immer: „Wenn es kälter wird, muss sich das Futter leicht auflösen.“ Teig und der All Time Favorite Dosenmais kommen hier bei mir vermehrt zum Einsatz.  Der Weiche Teig lässt sich Prima um das Feeding Lead oder den Hakenköder kneten und entfaltet Unterwasser sofort seine volle Wirkung. Auch zum Beifutter mische ich hier kleine Brocken des Teiges darunter, um diesem noch mehr Attraktivität zu verleihen. 

Dosenmais- Die Nr. 1 bei kaltem Wasser, wenn ich mit wenig Beifutter arbeite. Mais, gecrushte Boilies & kleine brocken Teig, gemischt mit ein paar Schluck Milch ein wahrer Fischmagnet. 

Kurze Rigs

Auch die Länge der Vorfächer ist im Winter sehr entscheidend. Kurze Rigs sind einfach Pflicht, denn jeder Biss muss hier einfach sitzen.

Euer Dominik Reiter

Sommer 2021 – Mein Kumpel James und ich waren wieder mal auf der Suche nach neuen Gewässern um großen Fischen nachzustellen. Es gab viele die geeignet waren, da wir aber 600 Kilometer von einander entfernt wohnen musste es eines sein das für uns beide ca. gleich weit entfernt sein soll. Schnell kam uns beiden ein Perfekter See in den Sinn. Es ist auf ziemlich genau mittlerer Strecke gelegen und in der Szene für viele Ausnahmefische bekannt. Im Internet suchten wir stundenlang nach Bildern der Gigantischen Fische und Unterwasserkarten des Sees. James war dort schon einmal eine Runde um den See gegangen, da er einen Freund hat der ihn Jahrelang befischte. Wir entschlossen uns einen Angriff zu starten und planten unsere erste Session. Für 3 Tage ging es mit James und einem weiteren Kumpel (Hannes) an den genannten See. Wir wussten, dass das Gewässer einen generell guten Karpfenbestand hatte und waren deshalb guter Dinge einen ans Band zu bekommen. Ein einziger kleiner Fisch war es im Endeffekt den wir zu dritt an drei Tagen fangen konnten – nicht das Ergebnis das wir uns erhofft hatten. Mich persönlich gab das nochmal so richtig Antrieb! Eine Challenge, nicht nur weil jede Session 3 Stunden Autofahrt mit sich bringt, sondern auch weil man an dem See durch viele Regeln wie Futter- und Bootsverbot sehr eingeschränkt ist. Das viele Kraut ist natürlich auch kein Segen für das reine Wurfangeln und schon gar nicht dafür einen gehakten Fisch letztendlich landen zu können! 
Die zweite Session stand nur wenige Wochen später auf dem Programm. Der Herbst war mittlerweile eingebrochen und Nachts waren die Temperaturen alles Andere als angenehm. Wieder hatten wir 3 Tage Zeit um endlich mal an Fisch zu kommen. Weitere Würfe in kleine Krautlöcher mit PVA brachten dann den ersten Erfolg. und Ich konnte in den 3 Tagen 3 Fische Fangen – jetzt musste ich nur noch an der Größe der Fische Arbeiten, denn alle 3 waren für dieses Gewässer anscheinend nicht einmal Durchschnitt…. Das gab mir wieder einen Motivationsboost, ich wusste ja nun wie ich an Fisch komme, jetzt musste ich nur noch an die Großen kommen. 


3 Wochen Später fand ich wieder Zeit, bzw. ich nahm mir Zeit um diesen See endlich zu knacken. Dieses mal hatte ich 5 Tage um endlich an einen dicken Fisch zu kommen. Dick hieß für mich in dem Moment erstmal einen Fisch von über 20 Kilogramm zu fangen, was in dem See absolut keine Seltenheit ist. Es war bereits Abend als ich ankam, und ich fokussierte mich darauf im letzten Licht noch Location zu machen um mir einen groben Überblick über den Aufenthaltsort einiger Fische machen zu können. In einer großen Bucht sah ich dann 3 Rollende Fische, augenscheinlich auch keine kleinen. Einer davon war mittig im Seeteil auf einer Entfernung von ungefähr 250 Metern – unerreichbar wenn man nur werfen darf. Die anderen Zwei kamen jedoch auf einer Uferentfernung von ca. 80 Metern hoch und das in einem Areal, wo ich zuvor noch nie einen Angler gesehen hatte. Der Platz sollte es dann Wohl für die erste Nacht, oder besser gesagt den ersten Morgen, sein – vielversprechend war das für mich ja allemal! 


„Solche Szenen kann man nur am Wasser sehen!
Morgenstund hat Gold im Mund“

Um kurz vor 4 Uhr Morgens klingelte der Wecker und ich begab mich mit den am Vorabend vorbereiteten Ruten samt PVA-Bags ans Wasser.  2 Krautlöcher in Distanzen von 70 und 90 Meter waren die Spots. Nach bereits 2 Stunden, als ich grade wieder eingepennt war, kam der erste Biss. Schon im Drill machte sich bemerkbar, dass er etwas größer sein könnte als die bisher Gefangenen.


„24 Kg Schuppenpower zum Einstieg, was ein Traumstart!“

Mega happy und heiß auf mehr legte ich die Ruten neu und haute mich wieder aufs Ohr. Den gesamten restlichen Tag ging dann nichts mehr, stellte sich also schnell heraus, dass die Morgenstunden die Produktivsten waren.Ich holte die Ruten rein und ging eine Runde um den See, vielleicht waren die Fische ja in einem anderen Seeteil aktiv am Fressen. An einem von Anglern recht stark frequentierten Spot sah ich dann Blasenteppiche ohne Ende, ein Move war also angesagt. Der Morgen war wieder Produktiv, aber wieder nur kleine Fische – gleich 3 an der Zahl. Sehr schöne Fische über die ich ich mich natürlich auch freuen konnte, das Ziel war aber ein Anderes. Ich erhielt die Information von anderen Anglern dass dies jedoch der bevorzugte Angelplatz eines anderen Anglers war, also wechselte ich wieder den Platz. Wenn man an ein neues Gewässer kommt ist mir Respekt gegenüber den ortsansässigen Anglern sehr wichtig – man würde es ja an seinem Hausgewässer auch nicht begrüßen wenn seine Stelle gef**** wird. 
Die nächsten 2 Tage waren übel. Viele Moves, keine Fische. Immerhin war die Heizung in meinem Bus angenehm. Ich lernte einen Angler namens Dominik kennen der mich zu einem Bier einlud und mit mir Stundenlang über das Gewässer, Angeln an sich und der Platzbeanspruchung vieler Angler am See sprach. So hatte ich nun einen viel besseren Überblick und wusste welche Plätze ich meiden sollte und welche ich befischen konnte ohne einen anderen Fischer zu verärgern.Einer dieser „freien“ Plätze war der Platz an dem ich am Ersten morgen war und den 24 Kilo Fisch fangen konnte. Natürlich packte ich meine Sachen und fuhr dorthin. 
Der goldene Tag
Um 4 Uhr lagen wieder die Ruten und ich war guter Dinge, einen weiteren Guten Fisch zu fangen. Die Morgenstunden hatten es wieder in sich und ich konnte 2 Fische zwischen 12 und 15 Kilo Fangen. 

Die vermeintlich Gute zeit war nun vorüber und ich skeptisch ob ich überhaupt nochmal die Ruten legen soll. Ohne Haken im Wasser war das Fische Fangen ohnehin unmöglich also warf ich die Ruten neu. Eine Sache machte ich diesmal anders. Da ich morgens einen Karpfen ca. 100 Meter rechts von dem eigentlichen Spot rollen sah, spazierte ich mit einer der Ruten etwas am Ufer entlang um diesem Punkt näher zu kommen. Montiert war ein nur ca. 10cm langes Rig gebunden aus Implex und einem 6er Newerza. Daran ein PVA mit Hanf, Dosenmais und ein paar gecrushten Boilies und ein 12er Boilie mit Fakemais getopt.
Kurz vor der Abenddämmerung, ich war gerade mit dem Schneiden eines Videos beschäftigt, bekam ich auf der genannten Rute ein paar Signale. Da ich den kompletten Tag noch keines hatte musste ich nachschauen gehen. Der Swinger hüpfte ganz langsam auf und ab, sodass ich die Rute annahm. Schnell bemerkte ich ein enormes Gewicht am anderen Ende der Schnur, gepaart mit ganz langsamen und kräftigen Kopfschlägen. Zwei Mal steckte er im Kraut fest, aber mit stetigem Druck bekam ich ihn wieder raus. Ohne widerstandsfähigem Endgame wäre hier schon Endstation gewesen und ich hätte nie gesehen was am anderen Ende der Schnur hängt. Ich ließ die Stirnlampe aus, da ich den Fisch nicht erschrecken, sondern ihn so schnell es geht in den Kescher bekommen wollte. Gesagt getan war er nach etwa 10 Minuten Drill in den Maschen meines Keschers. Ich traute mich fast nicht das Licht anzumachen, da seine Umrisse bereits im Mondlicht verrieten wie massiv er war. Er hing perfekt in der Unterlippe, das 80 Gramm Dimension Lead hatte sich im Drill schon gelöst. Meine Waage geht nur bis 29 Kilogramm, ich war mir sicher, dass dies zu wenig war. Ich rief panisch James an und musste ihm kurz erzählen was gerade passiert war. Ich war fassungslos, wollte aber unbedingt Wissen was das absolute Spieglerschwein wirklich wog. Ich packte den Fisch in eine Sling und fuhr mit Topspeed um den See. Ich traf einen Angler in meinem Alter der so freundlich und hilfsbereit war mir seine Waage zu Leihen. Er kam mit um den Fisch persönlich zu sehen. Der Zeiger blieb bei sagenhaften 35.7 KG stehen – einfach nur WOW. Nach dem Abziehen der Schlinge waren das immer noch knapp über 34. Ich rief 2 Freunde an, die zufälligerweise gerade in der Gegend waren, die natürlich ohne zu zögern an den See kamen um diesen Moment für bildlich einzufangen. 

Was ein kranker Fisch! Das nenn ich Herbstbulle vom Feinsten!
Geplant war ja noch den darauffolgenden Morgen zu Angeln aber man sollte ja bekanntlich dann aufhören wenn es am schönsten ist! Nach so einem Adrenalinschub war an Schlaf sowieso nicht zu denken, sodass ich zusammenpackte und den Weg nach Hause antrat.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle Leute, die mir bei dieser Aktion zur Seite standen! 

Euer Max Keuschnigg